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Dr. Wolf, Beckelmann und Partner
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Die technischen Grundlagen

Der Computertomograf besteht aus einem kurzen Tunnel, der Gantry, sowie der darin befindlichen fahrbaren Patientenliege. Hinter der Verkleidung der Gantry befindet sich das „Herz“ des Computertomografen. Es besteht aus der Röntgenröhre, die Röntgenstrahlung erzeugt sowie Blenden, die die erzeugte Strahlung zu einem 1mm bis 10mm breiten Fächerstrahl einblenden (kollimieren). Dieser Fächerstrahl durchdringt den zu untersuchenden Körperteil und wird dort von den verschiedenen Organstrukturen und Gewebearten unterschiedlich stark abgeschwächt (Fotoeffekt, Comptonstreuung).
 
Direkt gegenüber der Röntgenröhre befindet sich das Messsystem (Detektorsystem), das die ankommende Röntgenstrahlung misst. Die Information über die räumliche Verteilung (Röhre macht einen kompletten 360° Umlauf) sowie über die Dichte des durch- strahlten Gewebes wird an das nachgeschaltete Computersystem weitergeleitet. Diesen Messwerten werden vom Rechner Graustufen zugeordnet, um so ein Schichtbild oder Tomogramm zu erzeugen. Durch den mehrmaligen Vorschub der Patientenliege kann die zu untersuchende Körperregion in überlagerungsfreien Querschnitten dargestellt werden.
 
Die intensive Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Medizintechnik hat in den letzten Jahren den Stellenwert der Computertomografie unter den bildgebenden Verfahren neu definiert. Durch den wachsenden Einsatz und die zunehmende Verbreitung der neuen Hochleistungsgeneration von Spiral- und Mehrschicht-Spiral-CT hat auch die Bedeutung der Funktionsdiagnostik als Anwendungs- gebiet der CT zugenommen.
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