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Dr. Wolf, Beckelmann und Partner
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Patientenvorbereitung auf CT-Untersuchung

Da es sich bei der CT um ein Verfahren handelt, das mit Röntgenstrahlung arbeitet, sollte der Patientenvorbereitung besondere Beachtung geschenkt werden. Dazu gehören folgende Punkte:
 
Aufklärungsgespräch
Vor Untersuchungsbeginn muss ein ärztliches Aufklärungsgespräch einschließlich Dokumentation stattfinden. Bei Gabe eines Kontrastmittels sind eventuell bestehende Risiken (siehe unter Punkt KM-Gabe) vom Untersucher abzuklären.
 
Metallische Gegenstände
Alle abnehmbaren metallischen Gegenstände im Untersuchungsbereich müssen vor Untersuchungsbeginn abgelegt werden. Dazu gehören Münzen, Schlüssel, Haarspangen, Ohrringe, Brillen, Zahnprothesen, Hörgeräte, Piercings, Schmuck, Knöpfe, Reißverschlüsse, Perücken. Es wird empfohlen, dass der Patient seine Kleidung ablegt – zumindest im zu untersuchenden Bereich (evtl. Flügelhemd/OP-Hemd anbieten).
 
Patienten, die einer besonderen Vorbereitung bedürfen
Für die Untersuchung von intensivpflichtigen bzw. narkotisierten sedierten Patienten müssen entsprechende Vorbereitungen getroffen werden. Eine genaue Planung und ein möglichst rascher Untersuchungsablauf müssen gewährleistet sein.
 
Klaustrophoben Patienten hilft eine intensive Betreuung und eine ausführliche Information über die Untersuchung. So können Patienten ein Vertrauensverhältnis zu Radiologe und MTRA aufbauen und tolerieren die Untersuchung besser. Kleine Hilfsmittel wie nasse Kompressen für die Augen können Ängste abbauen. Im Einzelfall kann auch eine leichte Sedierung sinnvoll sein.
 
→ Je nach Untersuchungsprotokoll sollte dem Patienten vor Untersuchungsbeginn ein intravenöser Zugang gelegt werden.
    Dabei die Größe der Nadel der geplanten Flowrate anpassen, meistens bietet sich rosa (20 G*) oder grün (Größe 18 G) an.
 
→ Patienten vor Untersuchungsbeginn auf die Toilette schicken, um spätere Unruhe zu vermeiden. (Achtung: Bei Abdomen-CT
    den Patienten nicht zur Toilette schicken und bei Patienten mit Blasenkatheter diesen vor der Untersuchung abklemmen!).
 
→ Patienten bequem lagern (evtl. Knierolle und Schaumkissen verwenden), um spätere Bewegungsartefakte zu vermeiden.
 
→ Bei Frauen: Besteht Schwangerschaft bzw. Verdacht einer Schwangerschaft?
 
→ Patientengewicht darf zulässige Maximalbelastungsgrenze des Patiententisches nicht überschreiten.
 
CT bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren
→ Das Aufklärungsgespräch muss mit beiden Erziehungsberechtigten bzw. gesetzlichem Vertreter geführt werden und
    die Einverständniserklärung muss schriftlich erfolgen. Über eine KM-Gabe muss zusätzlich aufgeklärt werden.
 
→ Ängstlichen Kindern wird durch eine Besichtigung des Untersuchungsraumes und des Gerätes am Vortag die Untersuchung oft
    erleichtert. Auch ein einfacher Übersichtsscan des Teddys/Puppe vor dem Untersuchungstag trägt zur Beruhigung bei.
 
→ Bei nicht sedierten Kindern ist es hilfreich, dass ein/beide Elternteil/e oder die Kinderkrankenschwester mit
   im Untersuchungsraum bleiben.
 
→ Bei sedierten/narkotisierten Kindern muss eine Überwachung am besten mit Pulsoxymeter oder Fingerpulsableitung erfolgen bzw.
    der Atemgürtel angelegt werden. Der/Die Kinderarzt/-ärztin bzw. Anästhesist/in sollte mit im Raum bleiben.
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