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Fluoreszenz
Ist die Energie eines eingestrahlten Photons so hoch, dass das Atom in einen höheren, angeregten Zustand übergehen kann, gibt es die aufgenommene Energie durch spontane Emission wieder ab. Erfolgt diese Rückkehr in den Grundzustand sehr schnell (10-8 s), handelt es sich um Fluoreszenz. Einige angeregte Zustände können aber eine deutlich längere Lebensdauer haben (Sekunden oder Millisekunden). Solche Zustände führen zur Phosphoreszenz, einem Nachleuchten nach dem Ende der Einstrahlung.
Fotoeffekt
Röntgenstrahlen bestehen aus Photonen. Beim Fotoeffekt wird die Energie eines Photons vollständig auf ein Elektron in der inneren Schale (meist K- oder L-Schale) übertragen. Ist die Energie des Photons größer als die Bindungsenergie des Elektrons, wird dieses aus der Schale freigesetzt. Dieses freigesetzte Elektron wird Fotoelektron genannt. Der Fotoeffekt führt zur Absorption von Röntgenstrahlen in der durchstrahlten Materie (z. B. Gewebe).
Fourier
Jean Baptist Joseph Baron de Fourier (geb. 1768 in Auxerre; gest. 1830 in Paris). Politisch engagierter, französischer Physiker und Mathematiker. Anhänger Napoleons.
Fourier Analyse, Transformation
Wichtiges mathematisches Werkzeug der Signalverarbeitung. Die Fourier-Transformation ermöglicht die Umwandlung einer Zeitfunktion oder Zeitfolge in ein Frequenzspektrum und umgekehrt. Die Darstellung einer Funktion als Spektrum ist oft anschaulicher, als die Darstellung als Zeitfolge. Die FT ist eines der wichtigsten mathematischen Werkzeuge in der digitalen Bildverarbeitung.
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