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Dr. Wolf, Beckelmann und Partner
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Seltene Erden
Auch Lanthaniden genannt. 15 Übergangsmetalle der 3. Nebengruppe des PSE, die sich chemisch sehr ähnlich verhalten.
Spektrum
Gesamtheit der Spektrallinien, die ein Atom aussendet, wenn es von einem angeregten Zustand in einen Zustand geringerer Energie zurückkehrt. Weil diese angeregten Zustände nur bestimmte Energiewerte annehmen können, besteht ein Spektrum aus Linien mit definierten Wellenlängen und Frequenzen (Linienspektrum).
Spin
Eigenschaft von Elementarteilchen wie Ladung, Masse etc. Der Spin ist eine Eigenschaft, die von der Quantenmechanik gefordert wird und nur mithilfe von Analoga beschrieben werden kann. Oft wird der Spin als Eigendrehimpuls eines um sich selbst rotierendes Teilchen gedeutet (wie in der MRT). Dieses Modell versagt allerdings, wenn man - wie in der Quantenmechanik - Teilchen auch Welleneigenschaften zuordnet (Elektron) oder als punktförmig beschreibt, da ein punktförmiges Teilchen im Grunde keinen Drehimpuls haben kann (Elektron). Der Spin tritt in diskreten Zahlenwerten auf (Spinquantenzahl). Die Spinquantenzahl ist ebenfalls eine spezifische Eigenschaft von Elementarteilchen und beschreibt die Symmetrieeigenschaften von Elementarteilchen. Es gibt Teilchen mit ganzzahligem Spin, halbzahligen Spin und Spinquantenzahl = 0. Elementarteilchen mit der Spinquantenzahl 1 sehen nach einer Drehung um 360° wieder gleich aus (z.B. Herz 7 beim Kartenspiel ). Teilchen mit Spinquantenzahl 2 sehen nach einer Drehung von 180° wieder gleich aus (z. B. Herz 8 beim Kartenspiel). Teilchen mit der Spinquantenzahl ½ sehen erst wieder nach 2 vollständigen Umdrehungen um 2 x 360° wieder gleich aus. Dieses Symmetrieverhalten lässt sich mit Alltagsgegenständen nicht beschreiben.
Streustrahlenraster
Streustrahlenraster werden zwischen Patient und Film eingebracht. Sie dienen der Reduzierung (Absorption) von Streustrahlung. Im Raster sind dünne, parallel ver-laufende Lamellen aus Blei oder Wolfram angebracht, die Streustrahlen absorbieren, da diese in einem anderen Winkel als die Primärstrahlung auftreffen.
Superparamagnetismus
In der MRT verwendete Bezeichnung für Stoffe, die einen besonders hohen Paramagnetismus aufweisen. Paramagnetische Substanzen zeigen die Tendenz, in ein Magnetfeld hineinzuwandern. Im Gegensatz dazu wandern diamagnetische Substanzen aus einem Magnetfeld heraus. Paramagnetismus findet man bei Substanzen mit ungepaarten Elektronen. Superparamagnetische Substanzen (z. B. Eisenoxid) führen in der MRT bei der Bildgebung zu einer Signalauslöschung.
Supraleitung
Dieses Phänomen wurde von dem holländischen Physiker Kammerling Onnes 1911 entdeckt. Es handelt sich dabei um die widerstandsfreie Leitung des elektrischen Stromes. Supraleitung tritt bei sehr tiefen Temperaturen schlagartig auf. Der Punkt, an dem Supraleitung auftritt wird Sprungpunkt, die Temperatur Sprungtemperatur genannt. Supraleitende Magnete müssen wegen des niedrigen Sprungpunktes mit flüssigem Helium gekühlt werden.
Suszeptibilität
Von lateinisch: susceptibilitas = Übernahmefähigkeit. Magnetische Suszeptibilität ist eine physikalische Größe, die die Magnetisierbarkeit in einem von außen angelegten Magnetfeld beschreibt. In der Medizin beschreibt der Begriff die Empfindlichkeit von Individuen und biologischen Systemen in Bezug auf einen Tumorgeneseprozess.
Szintillatoren
Leuchtstoffe, in denen bewegte, energiereiche Teilchen oder Photonen Szintillationen (kurze Lichtblitze) erzeugen. Diese werden vervielfacht und erzeugen in einem Szintillationszähler einen messbaren Sekundärstrom.
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