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Dr. Wolf, Beckelmann und Partner
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Film-Folien-Kombination

Sehr gute Ergebnisse erzielt man mit einseitig beschichteten Spezialfilmen in der Kombination mit grün emittierenden Folien. Die Empfindlichkeitsklasse (EK) der Film-Folien-Kombination liegt bei 12. Eine EK ab 25 zeigt ein unerwünscht vermehrtes Rauschen. Die Film-Folien-Kombination für die Mammografie muss besondere Kriterien erfüllen (siehe Kasten).
Kriterien der Film-Folien-Kombination in der Mammografie
 
→ Hohe Empfindlichkeit, d. h. kleine Dosis und geringe Strahlenbelastung
 
→ Hohes Auflösungsvermögen. Um dies zu erreichen, müssen die AgBr (Silberbromid)-Kristalle besonders
    gleichmäßig in der Emulsion verteilt sein. Eine Inhomogenität der statistischen Verteilung würde es nicht
    erlauben, Mikroverkalkungen sichtbar zu machen.
 
→ Guter Kontrast

 
Die Filmformate bei der Mammografie sind 18 x 24 cm und 24 x 30 cm. Die Kassetten sollten nummeriert und die Nummer auf den Folien sichtbar sein, damit Folienfehler einer bestimmten Kassette zugeordnet werden können.
 
Filmverarbeitung
Um optimale Ergebnisse bei der Verarbeitung von Mammografiefilmen zu erreichen, muss der Entwicklungsprozess dem Mammografiefilm angepasst sein. Für eine gleichbleibend gute Bildqualität sind konstante Verarbeitungsbedingungen Voraussetzung. Mammografiefilme sollten grundsätzlich in einer separaten Entwicklungsmaschine verarbeitet werden, denn jede Filmemulsion verlangt bestimmte Entwicklungsparameter. Das Verhältnis von Tankvolumen und der Anzahl entwickelter Filme ist zu beachten.
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