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Dr. Wolf, Beckelmann und Partner
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Röntgendurchleuchtung

Bei der Röntgendurchleuchtung steht das Strahlenbild für längere Zeit zur Verfügung, um Funktionsabläufe beurteilen zu können. Die Röntgenstrahlung wird von einem Röntgenbildverstärker mit Hilfe einer Fernsehkamera gefilmt und auf einen entsprechenden Monitor weitergeleitet, auf dem das bewegte Bild dann betrachtet werden kann. In neueren, digitalen Systemen wird ein digitales Sofortbild aus dem Bildverstärker-Eingangssignal per Rechner aufgearbeitet.
 
Zur Erstellung von Zielaufnahmen dient das Zielgerät. Dieses besteht aus einem Rahmen zur Aufnahme des Bildverstärkers und der Kassetteneinrichtung. Es ist mit der hinter dem Lagerungstisch befindlichen Röntgenröhre fest verbunden, so dass der Zentralstrahl immer in Bildmitte des Bildverstärkers fällt. Bei der Durchleuchtung "geschossene" Aufnahmen werden als Zielaufnahmen bezeichnet. Bei langwierigen Untersuchungen sorgt bei digitaler Aufnahmetechnik eine elektronische Speicherung und Darstellung des jeweils letzten Durchleuchtungsbildes (Last Image Hold = LIH) dafür, dass so lange auf weitere Strahlung verzichtet werden kann, bis eine neue Bildinformation benötigt wird. Dieses Verfahren nennt man diskontinuierliche Durchleuchtung. Durch LIH und diskontinuierliche Durchleuchtung kann im Vergleich zu einer Zielaufnahme eine Dosisreduktion von bis zu 60% erreicht werden.
Durchleuchtungsarbeitsplatz
Abb. 5: Durchleuchtungsarbeitsplatz
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